Eiserner Vorhang

Der Eiserne Vorhang ist zur Zeit des Kalten Kriegs entstanden und war jahrzehntelang ein Sinnbild für die Teilung Europas in zwei Teile. Auf der einen Seite gab es die kommunistischen Länder des Ostblocks, auf der anderen Seite befanden sich die westlichen freien Demokratien.

 

Der Eiserne Vorhang an der österreichisch – tschechoslowakischen Grenze bestand aus Stacheldrahtsperren, Minen und elektrisch geladenen Zäunen. Ziel war es ein Überschreiten der Grenze unmöglich zu machen. Tausende Soldaten waren entlang der Grenze stationiert. Sie patrouillierten mit Hunden und sicherten so den Bereich entlang der Grenze ab.

 

In der Tschechoslowakei wurde die Zone entlang der Grenze zum Sperrgebiet. Menschen, die dort lebten, mussten wegziehen. Die Häuser wurden gesprengt oder fielen im Laufe der Zeit von selbst in sich zusammen. Heute ist Großteils nicht mehr zu erkennen, dass dort einmal Ortschaften waren. Das Grenzgebiet wurde zu einer „toten Grenze“.

Der Eiserne Vorhang zog sich durch ganz Europa von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer.